Zwei neue Kinderhorte

Für zwei große Projekte legte der Marktgemeinderat in mehreren Beschlüssen die Art der Bauweise und der Energieversorgung fest. In der Klostergase wird ein Neubau anstelle der bisherigen "Alten Burg" in Massivbauweise mit Mauerwerk errichtet.

Die Energieversorgung wird durch eine Luft-Wärmepumpe in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage sichergestellt. Außerdem werden die Räume durch eine aktive Lüftung mit Frischluft versorgt. Daneben wird das Regenwasser in einer Zisterne aufgefangen. Dieses Wasser wird dann für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung genutzt. Das Gebäude erhält aufgrund des Grundstückzuschnittes eine langgestreckte Form.

Gänzlich anders stellt sich der Grundstückszuschnitt beim Neubau eines Hortes an der Ambérieustraße dar. Hier wählte der Marktgemeinderat als Gebäudeaufteilung die Variante "versetzte Stangen", die eine sehr kompakte Struktur und Raumzuordnung ermöglicht. Das 2-stöckige Bauwerk mit flachem Satteldach wird in Holzbauweise errichtet. Die Belüftung der Räume erfolgt aktiv und die Gremiumsmitglieder wünschen den Standard "Energieeffizienzhaus 55". Es wird nun von den Fachleuten geprüft, ob für diesen Standard eine Photovoltaikanlage oder ein Gründach besser geeignet ist.

Bild eines Planausschnitts vom Neubau des Kinderhorts in der Amberieustraße Bild eines Entwurfs der Außenansicht vom Neubau des Kinderhorts in der Klostergasse