Eichenprozessionsspinner

Die Raupe des Eichenprozessionsspinners verursacht landauf landab massive Probleme. Die Haare der Raupe, sogenannte Brennhaare, sind hoch allergen und können Entzündungen bis hin zu Asthmaanfällen auslösen.

522x286 EicheJPG minBereits in diesem Jahr war eine Eiche auf dem Sportplatz befallen, weshalb ein Teil des Geländes gesperrt werden musste.
Bauhofmitarbeiter haben deshalb Geruchsfallen aufgestellt, um festzustellen wo überall in Mering der Falter vorkommt. Es kam heraus, dass ein Großteil der insgesamt 110 Eichen befallen ist. Auch im Neuen Friedhof wurde der Befall nachgewiesen. Eine Sperrung muss hier auf jeden Fall vermieden werden. Es muss deshalb noch vor dem Frühjahr gehandelt werden, bevor die Raupen ausschlüpfen.
Die Leitung des Bauhofs bat um Zustimmung des Marktgemeinderates, dass eine Fachfirma die Bäume chemisch behandelt. Dies verursacht Kosten von 55,- € je Baum.
Die Alternative bestünde darin, nach dem Schlüpfen die Nester der Raupen abzusaugen. Die Brennhaare der Raupen wären dann aber schon in der Luft und im Boden. Dort sind sie auch noch nach Jahren gefährlich.
Außerdem kann ein Absaugen nur mit entsprechendem Gerät (Hubsteiger) erfolgen. Die Kosten können dann leicht 400,- bis 800,- € pro Baum betragen.
Der Marktgemeinderat beschloss mit großer Mehrheit eine Fachfirma mit dem Spezialvernebelungsverfahren zu beauftragen.