Mering soll digitaler werden

Die digitale öffentliche Informations- und Kommunikationsverarbeitung in Mering muss verbessert werden. Auch wenn im direkten privaten Umfeld nahezu alle zur Verfügung stehenden Kanäle zur Kommunikation und Informationsbeschaffung genutzt werden,

Die Initiatoren von Mering Digital e.V. Von links nach rechts: Lothar Haupt, Wolfgang Bachmeir, Gerhard Zeitler, Ralf Hermle und Florian Krüger. Nicht auf dem Bild: Thomas Benseler besteht in der Verwaltung, bei den Vereinen, im Gewerbe und in der Öffentlichkeitsarbeit enormer Handlungsbedarf. Im Maßnahmenkatalog des ehemaligen Marktbeauftragten wurden hierzu bereits Ansätze aufgezeigt, die mit der Plattform Mering Online einen Anfang genommen haben. In diesem Maßnahmenkatalog wurde noch davon ausgegangen, die digitale Strategie komplett in die Hände das Marktes Mering zu legen. Dies ist jedoch aus rechtlichen Gründen und fehlenden Kapazitäten nicht durchführbar.

Bei der Vorstellung des Portals Mering Online in der Hauptausschusssitzung des Marktes Mering am 25.06.2020 wurde daher darüber diskutiert, ob hierzu ein Trägerkonstrukt im Rahmen eines Vereins geschaffen werden kann. Dieser Verein soll alle Themen zu Entwicklung, Betrieb und Unterhalt digitaler Informations- und Kommunikationsdienste zugunsten aller Meringer Institutionen, Vereine, gewerblicher und sozialer Einrichtungen und Meringer Einwohner und Besucher bündeln. Zusätzlich soll er der Förderung von Bildung, Wissen und Fähigkeiten im Bereich der digitalen Kommunikation und Information dienen.

In diesem Verein sollen möglichst viele Bereiche der Marktgemeinde Mitglied sein. Daher soll der Verein Privatleuten ebenso offen stehen, wie allen anderen Vereinen und natürlich auch dem Gewerbe. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen darüber, ob ein solcher Verein eine Konkurrenz gegenüber dem etablierten Mering Aktuell e.V. darstellen würde. Die Initiatoren sehen dies nicht so, zumal der Schwerpunkt des zu gründenden Vereins eindeutig digitale Information und Kommunikation zum Nutzen aller sein soll. Nach Überzeugung der Initiatoren sind die Ziele des Vereins uneigennützig und dienen dem Wohle der Allgemeinheit. Es wird daher eine Anerkennung als gemeinnütziger Verein angestrebt.

Bei Vorgesprächen mit dem zuständigen Finanzamt fiel dies allerdings nicht auf fruchtbaren Boden. Auch wenn die gesamte Landes- und Bundespolitik die Digitalisierung fördern möchte, hat sich die grundlegende Idee des Nutzens für die Allgemeinheit auf Verwaltungsebene noch nicht durchgesetzt. Um genau dort anzusetzen, hat der Verein bereits Kontakte zu Bundestagsabgeordneten Hans-Jörg Durz (CSU), immerhin Mitglied des „Ausschuss Digitale Agenda“, und die Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko (CSU), Dr. Simone Strohmayr (SPD), Dr. Fabian Mehring (FW) und Christina Haubrich (GRÜNE) hergestellt.

Der zu gründende Verein hofft, noch weitere tatkräftige Mitstreiter zu finden, speziell für die Bereiche Programmierung / Entwicklung und redaktionelle Inhalte. Im Rahmen des Bildungsansatzes der zukünftigen Satzung sind dabei auch Nachwuchs und Anfänger gerne willkommen. Eine Vereinsmitgliedschaft wäre zwar zu begrüßen, ist aber keine unbedingte Voraussetzung. Die Gründungsversammlung des Vereins „Mering Digital e.V.“ findet am Sonntag, den 13. September 2020 um 14:00 Uhr in der Meringer Mehrzweckhalle statt. Neben der verbindlichen Zusage des ersten Bürgermeisters des Markt Mering, Florian Mayer, der sozusagen für die Mitgliedschaft der Marktgemeinde sorgen wird, haben auch bereits einige Meringer Vereine ihren Gründungsbeitritt angekündigt.

Darüber hinaus ist jede(r) Interessierte zur Gründungsversammlung eingeladen. Bedingt durch Abstandsregeln der Corona-Zeit ist die maximale Personenanzahl in der Mehrzweckhalle auf 42 begrenzt. Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko (CSU) hat die Schirmherrschaft für die Gründungsversammlung zugesagt und fungiert zusätzlich als Wahleiter für die Besetzung der Vorstände. Aufgrund der Beschränkung der Personenzahl wird eine vorherige Kontaktaufnahme oder Anmeldung empfohlen. Die vorbereitete Satzung kann unter www.mering-digital.de eingesehen werden.
Die Initiatoren von Mering Digital e.V. Von links nach rechts: Lothar Haupt, Wolfgang Bachmeir, Gerhard Zeitler, Ralf Hermle und Florian Krüger. Nicht auf dem Bild: Thomas Benseler
Jedes Mitglied erhält bei Eintritt in den neuen Verein Mering Digital eine Baumwolltasche mit dem Logo des Vereins, vergleichbar mit den Entwürfen, die von den Initiatoren auf dem Bild gehalten werden.

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