Die Gemeinde Mering lädt zum Neubürgerempfang 2023

Etwa 500 Neubürger kamen im letzten Jahr nach Mering. 70 neue Einwohner folgten der Einladung zum Neubürgerempfang in die Bücherei Mering. Sie schätzen die Ruhe, fühlen sich sicher und lieben das Freibad.

 

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Marcel Müller und Alexander Wart wohnen seit August bzw. September 2022 in Mering. Für den einen waren es persönliche Gründe, die ihn von Mering nach Mering zu seiner Lebensgefährtin verschlugen, für den anderen war es eine berufliche Versetzung innerhalb der Bundeswehr. Beide fühlen sich in der Marktgemeinde sehr wohl. Warts zehnjährige Tochter Angelina fand in Mering einige nette Freundinnen und turnt bereits beim TSC Mering. Sie sind drei von den circa 500 Neubürgern und Neubürgerinnen, die der Erste Bürgermeister Florian Mayer in die Bücherei Mering eingeladen hatte. Außer einem Sektumtrunk und kühler Erfrischungsgetränke spendierte er belegte Brote und gute Unterhaltungsmusik durch Heiner Lehmann am E-Piano.

 

Mehrere Marktgemeinderäte und -rätinnen, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeinde, Anton Weber von der Raiffeisenbank, die beiden Seniorenbeauftragten und Jochen Hartmann als Ansprechpartner für Mitarbeit in der Städtepartnerschaft mit Ambérieu oder bei der Städtefreundschaft mit Karmiel standen für Fragen der Gäste bereit. Das Büchereiteam um Christine Hieke informierte über das Ausstellen des Leserausweises. Vor der Bücherei standen die Rikscha und der Bürgerbus der „Stiftung Lichtblick“, die gerne noch neue ehrenamtliche Helfer und Helferinnen suchen, informierte Florian Mayer. Er empfahl, sich die Bürgerinformationsbroschüre genau anzusehen, in der sich Merings Vereine vorstellen und auch die Ansprechpartner der Gemeinde oder anderer Organisationen zu finden seien. „Sie werden sehen, dass Sie Mering nicht verlassen müssen, um etwas zu erleben“, betonte er. Außerdem riet er, sich die Markt Mering App herunterzuladen, die Push-Up-Meldungen über Straßensperrungen anzeige. Ab Oktober werde es voraussichtlich eine neue Webseite der Marktgemeinde geben. Mayer stellte die Stiftung für Mering vor, bei der er Vorsitzender des Stiftungsrates ist. Für Hilfe, aber auch für Spenden und Zustiftungen könne man sich an ihn wenden. Zustiftungen seien für die Gemeinde erwünschter als Spenden, weil sie länger als drei Jahre verwendbar sind. Er stellte die Kindertagesstätten, Schulen, Horte und Freizeiteinrichtungen wie Skateranlage, Bolz- und Spielplätze und das Freibad vor. Er empfahl die Teilnahme an der nächsten Bürgerversammlung am 25. Oktober, die erneut auch im Livestream angeboten wird. Die Neugestaltung des Ortszentrums im Jahr 2024 und die wichtigsten Veranstaltungen wie die Marktsonntage, Kulturnacht, Volksfest, den Badanger mit Biergarten und Konzerten sowie den Faschingsumzug erwähnte er. „Leben Sie auch hier in Mering und schlafen Sie nicht nur hier!“ schmunzelte er. 

 

Ekaterina Coshchilova, ihr Mann Anton und der sechsjährige Sohn Matvei aus Sotschi in Russland zogen im Juni 2022 nach Mering. Vorher lebten sie schon in Murnau und Augsburg. Als Softwareentwickler fand ihr Mann bei der Firma Doll + Leiber GmbH in Mering einen Arbeitsplatz. Die Firma half bei der Suche nach einer Wohnung und beim Umzug. „Den Integrationskurs habe ich beendet und mich für den B2-Kurs angemeldet“, verriet Ekaterina Coshchilova noch. Mering empfinde sie als ruhig und sicher. Ihr Sohn spiele schon im Fußballverein mit. „Mering ist superschön und hat alles zum Leben. Nur ein Hallenbad wäre noch toll“, erklärte sie. 

 

Benno Schenn hatte wegen der hohen Miete in München beschlossen, sich in Mering eine Wohnung zu kaufen. Im Januar 2022 zog er in die Marktgemeinde und muss als IT-Berater mit Homeoffice nicht täglich in die Landeshauptstadt fahren. Besonders gut gefällt ihm das Freibad, das er im Sommer während seiner Mittagspause oft nutzte. Er hofft, dass es den Bürgern noch lange erhalten bleibt. Der Band des St. John’s Gospelchores trat er als Schlagzeuger bei, aber hatte noch keine Zeit, sich nach einem Verein umzusehen. Neben ihm steht die Ukrainerin Nataliia Marchenko, die erst seit November 2022 in Mering lebt. „Ich muss noch gut Deutsch lernen, um schnell eine Arbeit finden zu können“, sagt sie. 

 

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