Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Mering immer stärker spürbar: Hitze, Trockenheit und Starkregenereignisse fordern die Marktgemeinde und ihre Bewohnenden heraus.
Unter dem Motto “Hitzeschutz statt Hitzstress” hatten deshalb die Umweltbeauftragte Petra von Thienen und der Quartiersmanager Dr. Alexander Jungmann die Meringer Bürgerinnen und Bürger schon im Oktober 2025 zu einem Klimspaziergang eingeladen. Diese Klimatour wurde nun am 11. Juni auf dem Fahrrad fortgesetzt. Dieses Mal ging es bis zum Schulzentrum/Basketballplatz und zuletzt zum Römerspielplatz am Trachtenheim. Der alte Friedhof und das Bahnhofsumfeld waren ebenfalls Stationen.

Klimatour-Station Schulzentrum mit Basketballplatz: v.l.n.r. Quartiersmanager Dr. Alexander Jungmann, Umweltbeauftragte Petra von Thienen, Bürgermeister Florian Mayer, Dr. Wolfgang Hastenpflug (Bild: Petra von Thienen)
Start der Tour war wieder der Meringer Marktplatz. Hier fassten Petra von Thienen und Dr. Alexander Jungmann zunächst die Ergebnisse der ersten Klimatour zusammen, die sie kurz zuvor mit dem Bürgermeister und Mitarbeitern der Verwaltung besprochen hatten, um erste Maßnahmen umsetzen zu können. Ein wichtiges, aber auch nicht ganz einfaches Thema waren bei diesem Gespräch die öffentlichen Trinkwasserspender in Mering. Aktuell gibt es davon nur einen betriebsbereiten am Marktplatz. Andere Trinkwasserspender können derzeit nicht so einfach wieder oder neu in Betrieb genommen werden, da es dafür strenge Vorgaben gibt, die einen technischen Umbau erfordern. Dies wird derzeit geprüft. Andere Maßnahmen, wie z.B. zusätzliche Sitzgelegenheiten im Schatten, lassen sich einfacher umsetzen und werden aktuell von der Verwaltung auf den Weg gebracht. Hier ergaben sich auch auf der zweiten Tour konkrete Maßnahmen, beispielsweise für eine zusätzliche Sitzbank im Schatten am alten Friedhof.
Das langfristige Ziel ist aber ein Hitzeaktionsplan für Mering, dessen Erstellung den Kommunen mittlerweile dringend empfohlen wird. Auch Bürgermeister Mayer, der auf beiden Klimatouren selbst dabei war, zeigte sich überzeugt, dass sein solcher Plan für Mering sinnvoll ist: “Ich unterstütze die Initiative ausdrücklich und möchte die von Seiten der Regierungsinstitutonen angebotene Beratung auf jeden Fall in Anspruch nehmen, um das Thema voranzubringen.”
Auch auf der zweiten Klimatour konnten viele weitere Ideen gesammelt werden, die die Veranstalter wieder dokumentieren und mit den Verantwortlichen besprechen werden.
Die Dokumentation des ersten Klimaspaziergangs ist mittlerweile veröffentlicht und kann auf der Meringer Webseite in den Bereichen “Senioren” oder “Umwelt” heruntergeladen werden.
Die Dokumentation der zweiten Klimatour wird an gleicher Stelle veröffentlicht.
Webadressen: https://mering.de/bildung-und-soziales/senioren und https://mering.de/kultur-und-freizeit/umwelt